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NEUE STUDIE VON CASTROL ZEIGT WENDEPUNKTE FÜR ALLGEMEINE AKZEPTANZ VON ELEKTROAUTOS

Deutsche Fahrer wünschen sich Elektroautos zum Preis von 33.000 Euro 1 (oder 38.000 US-Dollar), mit einer durchschnittlichen Ladezeit von 29 Minuten und einer Reichweite von 472 Kilometern.

Accelerating the EVolution

Accelerating the EVolution

NEUE STUDIE VON CASTROL ZEIGT WENDEPUNKTE FÜR ALLGEMEINE AKZEPTANZ VON ELEKTROAUTOS


Autofahrer wünschen sich Elektroautos zu einem Preis von 32.900 Schweizer Franken, mit einer durchschnittlichen Ladezeit von 31 Minuten und einer Reichweite von 469 Kilometern.

  • Eine neue Studie ermittelt Wendepunkte, so genannte „Tipping Points“, an denenEndverbraucher den Wechsel zu einem Elektroauto erwägen würden.
  • Mandhir Singh, CEO von Castrol, verdeutlicht die zentrale Rolle von Elektroautos für die Erreichung der CO2-Ziele des Automobilsektors.
  • Castrol ist weltweit führend bei der Entwicklung spezialisierter Getriebeöle, Kühlmittel und Schmierstoffe für Elektrofahrzeuge.


Eine aktuelle Castrol-Meinungsumfrage unter Endverbrauchern, Fuhrparkleitern und Führungskräften aus der Automobilindustrie legt die Überlegungen hinter ihren Kaufentscheidungen für Elektroautos (Electric Vehicles, EV) offen.

 

Die Studie namens „Accelerating the EVolution“ („Beschleunigung der EVolution“) zeigt, dass ein Durchschnittspreis von 32.900 CHF, eine Ladezeit von 31 Minuten und eine Reichweite von 469 Kilometern mit einer einzigen Ladung die ausschlaggebenden Wendepunkte für eine breite Akzeptanz von Elektroautos darstellen. Darüber hinaus legt diese Studie nahe, dass der Markt für Elektroautos bis zum Jahr 20251 einen Wert von367 Mrd. US-Dollar erreichen könnte, falls diese drei Voraussetzungen erfüllt werden.


Mandhir Singh, Chief Executive Officer von Castrol, meint dazu: „Angesichts der enormen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Automobilindustrie könnten Elektroautos eine entscheidende Rolle bei der Erholung des Sektors spielen – und das mit niedrigen Emissionswerten. Die Studie von Castrol legt nahe, dass sich Endverbraucher einen Wechsel zum Elektroauto bis zum Jahr 2024 vorstellen können. Dennoch müssen wir mehr tun, um diese positive Einstellung in Kaufentscheidungen zu verwandeln. Die drei in Accelerating the EVolution dargelegten Wendepunkte bieten einen klaren Aktionsplan für die Automobilindustrie, mit dem sich die allgemeine Akzeptanz von Elektroautos voranbringen lässt.“


Die Castrol-Studie basiert auf Daten aus acht grossen Märkten für Elektroautos (China, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Japan, Norwegen, USA) und beschäftigt sich mit fünf wichtigen Herausforderungen für das weitere Wachstum dieser Märkte. Dabei werden die unterschiedlichen Prioritäten für Endverbraucher und Fuhrparkleiterherausgearbeitet.


Die wichtigsten Erkenntnisse aus der zwischen Dezember 2019 und Januar 2020 durchgeführten Meinungsumfrage:


Wird 2024 das Jahr des Elektroautos?


Mehrheitlich gaben Autofahrer an, bis 2024 zum Elektroauto wechseln zu wollen. Allerdings nahmen nahezu zwei Drittel (61 Prozent) der Befragten eine abwartende Haltung ein, und über die Hälfte der Fuhrparkleiter (54 Prozent) warteten eigenen Angaben zufolge, bis ihre Konkurrenten den Wechsel vollziehen würden.


Der Preis ist das entscheidende Kriterium


Bei der Förderung der breiten Marktakzeptanz von Elektroautos steht der Preis bei allen Umfrageteilnehmern an erster Stelle. Aktuell übersteigt der Preis für ein Elektroauto die finanziellen Möglichkeiten von 63 Prozent der Befragten. Auch falsche Vorstellungen in Bezug auf die Wartungskosten könnten Endverbraucher davon abhalten, auf ein Elektroauto umzusteigen. Der Studie zufolge glauben 65 Prozent der Teilnehmer, dass Elektroautos mit höheren Wartungskosten verbunden sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.


Zwar wurde der Betrag von 32.900 CHF als der akzeptierte Preis für Endverbraucher weltweit ermittelt, jedoch bestehen zwischen den einzelnen Märkten erhebliche Unterschiede. So sind etwa in Japan die Endverbraucher bereit, bis zu 39.300 Franken für ein Elektroauto auszugeben, in Grossbritannien dagegen beläuft sich der akzeptierte Preisauf 27.400 CHF. In Deutschland liegt die Preisangabe bei umgerechnet 35.500 CHF.


Kürzere Ladezeiten


Die zweitgrösste Hürde auf dem Weg zu einer breiten Akzeptanz von Elektroautos ist die Ladezeit. Im Durchschnitt gaben die Teilnehmer als Kriterium für den Kauf eines Elektroautos eine Ladezeit von höchstens 31 Minuten an. Darüber hinaus waren zwei von drei Teilnehmern der Meinung, dass die Anzahl der Elektroautos auf den Strassen erst dann überwiegen wird, wenn das Aufladen ähnlich lange dauert wie das Auftanken vonFahrzeugen mit Verbrennungsmotor.


Der Unsicherheitsfaktor Reichweite


Reichweite steht auf der Prioritätenliste an dritter Stelle: Drei von fünf Teilnehmern waren der Überzeugung, dass die damit verbundene Unsicherheit die breite Akzeptanz von Elektroautos hemmen würde. Im Durchschnitt wünschten sich Autofahrer eine Reichweite von 469 km mit einem Ladevorgang. Dies entspricht in etwa der Entfernung von Paris bisLondon. Angaben von Experten aus der Elektroautomobilindustrie zufolge sind dies nur 72 km mehr als die Distanz, die Elektroautos bereits heute erreichen können. Allerdings nutzen zwei von drei Umfrageteilnehmern ihr Auto hauptsächlich für kurze Pendelstrecken. Die Unsicherheit in Bezug auf die Reichweite von Elektroautos könnte also der Grund dafür sein, warum Autos, die lange Entfernungen mit einer einzigen Batterieladung bewältigenkönnen, von Endverbrauchern bevorzugt werden.


Dazu sagt Mandhir Singh: „Die Automobilindustrie hat als Reaktion auf die Corona- Pandemie bereits unter Beweis gestellt, was sie erreichen kann, indem sie ihre Fähigkeiten zur Herstellung dringend benötigter medizinischer Geräte einsetzte. Angesichts der kontinuierlichen Verbesserung der EV-Technologie besteht die Herausforderung jetzt darin,den Weg in eine emissionsärmere Zukunft fortzusetzen und die Evolution so schnell wie möglich voranzutreiben. Castrol hat in Partnerschaft mit der Automobilindustrie eine einzigartige E-Fluid-Technologie für Elektrofahrzeuge entwickelt. Dazu zählen Fluide für Batteriekühlmittel, E-Schmierfette und -Getriebeöle.“


„Die Senkung der Preise und der Ladezeit von Elektrofahrzeugen bei gleichzeitigem Ausbau der Reichweite, der Ladeinfrastruktur sowie der Fahrzeugauswahl wird entscheidend sein, um die Verbraucher zum Umstieg zu bewegen.“


Die Studie Accelerating the EVolution, der eine vollständige Übersicht über die Untersuchung und detaillierte Ergebnisse enthält, kann hier heruntergeladen werden: www.castrol.com/EV.


Castrol E-Fluid Produktreihe


Castrol nutzt die Erfahrung aus über einem Jahrhundert im Bereich der Kfz-Schmierstoffe und unterstützt die Automobilindustrie bei der beschleunigten Einführung von EVs. Castrol ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung von Fluiden für Hybride und vollelektrische Mobilitätslösungen, die speziell für eine höhere Effizienz und Leistung von Elektrofahrzeugen ausgelegt sind. Mehr als die Hälfte der führenden Automobilherstellerverwenden heutzutage Castrol E-Fluids im Rahmen der Erstbefüllung ab Werk2.


Die Castrol E-Fluid Reihe umfasst E-Getriebeöle, E-Kühlerschutzmittel und E-Schmierfette. Castrol E-Fluids für Getriebe tragen dazu bei, die Lebensdauer des Antriebsstrangsystems zu verlängern, da sie dem E-Motor helfen, kühler zu laufen, so dass er mit hoher Effizienz arbeiten kann. Castrols E-Fluids für batteriebetriebene Kühlschmierstoffe halten dieBatterien auch unter extremen Bedingungen kühl genug, um die optimale Leistung zu erhalten. Spezialfette werden für die steigende Anzahl von Bordelektromotoren benötigt, die eine Vielzahl von Aufgaben erfüllen – von der Bereitstellung der Antriebskraft bis zur Versorgung der zusätzlichen Funktionen des Fahrzeugs.


Castrol unterstützt führende E-Motorsportteams mit E-Fluids für deren anspruchsvolle Rennsportprogramme, einschliesslich des Panasonic Jaguar Racing Formula E Teams. Das Unternehmen ist zudem offizieller Partner des Volkswagen ID.R-Teams. Der ID.R stellte am chinesischen Tianmen Shan einen Weltrekord auf und brach 2019 einen 20-jährigen Rekordbeim Bergrennen des jährlichen Goodwood Festival of Speed in Grossbritannien.