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Castrol und Ford im Rallyesport: Von Mikkola und Waldegaard bis in die Gegenwart

Der Erste zu sein – darum geht es im Sport gemeinhin. Sei es, den ersten Platz einer Tabelle einzunehmen, sei es, als Erster über eine Ziellinie zu fahren, oder sei es eben auch, der Erste zu sein, der etwas erreicht. Gleichermaßen ist es auch die Gelegenheit, um der Öffentlichkeit und der Konkurrenz zu veranschaulichen, was Überlegenheit bedeutet – auch und gerade im Motorsport, wo technische Überlegenheit, gepaart mit fahrerischem Können einhergehen mit Erfolg.

Björn Waldegaard und der Ford Escort sind so ein Beispiel dafür. Die Liste der Fahrer und die Liste der Marken, die den Rallyesport seit dessen Geburtsstunde geprägt haben – beide sind lang. Ein Eintrag in die Geschichtsbücher aber wird ihnen für immer sicher sein: Sie waren die Ersten. 1979 wurde die erste offizielle FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) der Fahrer ausgetragen und die Kombination Ford/Waldegaard triumphierte. Es war der Beginn der gemeinsamen Erfolgsgeschichte von Castrol mit Ford und dessen späterem Motorsport-Einsatzteam, M-Sport.

Schon damals zierte der Castrol-Schriftzug die Werksautos von Ford und sorgten die Hochleistungsöle von Castrol für die optimale Schmierung. Castrol als Synonym für Erfolg. Warum das bereits in den Anfangsjahren der Rallye-WM so war und warum das auch heute unverändert der Fall ist. Nigel Arnfield, „Head of Powertrain“ bei M-Sport hat die Antwort: „Castrol ist der Branchenprimus. Auf unserem Level ist es wichtig, das Beste zu haben – am und im Auto. Deswegen arbeiten wir mit Castrol. Die Detailversessenheit und der ständige Drang, sich weiterzuentwickeln, machen Castrol für uns zur perfekten Wahl.“

Doch die gemeinsame Erfolgsgeschichte von Castrol und Ford im Rallyesport begann sogar schon früher. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 1970, machten sich hunderte Pioniere des Motorsports auf, um an der „London to Mexico World Cup Rally“ teilzunehmen. Von 96 in London gestarteten Autos kamen lediglich 23 in Mittelamerika an, 16 davon ausgestattet mit Castrol – darunter auch das Ford-Escort-Duo Hannu Mikkola/Gunnar Palm.

Warum gerade der Rallyesport, mit der WRC als Königsklasse, zu einer der größten Herausforderungen im Motorsport gehört, erklärt Donald Smith, Castrols Global Sponsorship Manager: „Zum einen gehen die Events über drei Tage. Drei Tage Wettbewerb am Stück sind ein großartiger Test für unsere Produkte. Blicken wir zum Beispiel zurück in den Februar. Die Autos treten in Schweden gegeneinander an, auf Schnee und Eis. Zwei Wochen später geht es weiter im Staub und in der Hitze von Mexiko.“

Umso glücklicher schätzt man sich bei Ford über das perfekte Zusammenspiel mit Castrol. „Zum Glück bietet Castrol ein Produkt an, bei dem wir uns sicher sind, dass es unter allen Bedingungen perfekt arbeitet“, ergänzt Arnfield von M-Sport. „Es passt sich an alle Bedingungen an, sodass es nicht nötig ist, die Spezifikationen während der Saison zu ändern. Egal ob Schweden oder Mexiko, es ist immer das gleiche Öl. Das zeigt, wie stark Castrol arbeitet.“

Es liegt auf der Hand, warum sich Ford in der WRC mit Castrol einen verlässlichen Partner ausgesucht hat. Schließlich wurden dieser Erfolgsgeschichte wenige Jahre nach der Jahrtausendwende durch den Gewinn der Hersteller-Weltmeisterschaft 2006 und 2007 gemeinsam mit Ford weitere Kapitel hinzugefügt.
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