Weniger Verbrauch und höherer Verschleissschutz: Syntheseöle machen Mehrkosten locker wett

•	Bezeichnung „Leichtlauföl“ kein Garant für Qualität
•	Viskositätsklasse eine Orientierungshilfe für Autofahrer
•	Hersteller setzen bei der Erstbefüllung auf maßgeschneidertes Motorenöl
Hamburg, 30. September. Wenn Leichtlauföl drauf steht, ist auch Qualität drin: Nach dieser These verfahren viele Autofahrer bei der Suche nach dem passenden Motorenöl. Was sie häufig dabei nicht wissen: Der Begriff „Leichtlauföl“ ist in Deutschland nicht geschützt und sagt damit rein gar nichts über die Qualität aus. „Verbraucher sollten sich daran orientieren, ob ein Schmierstoff die Vorgaben des Autoherstellers für das jeweilige Modell erfüllt. Zudem gilt: Synthetische Motorenöle sind den mineralölbasischen deutlich überlegen“, sagt Volker Clasen vom Technischen Kundendienst von Schmierstoffspezialist Castrol.

Ford: Weniger Kraftstoff-Verbrauch mit maßgeschneidertem Öl

Synthetische Öle schützen durch ihre spezielle Zusammensetzung den Motor effektiv vor Verschleiß und senken obendrein den Verbrauch. So beziffert Ford bei Fahrzeugen mit der neuen EcoBoost-Motorengeneration den Verbrauchsvorteil gegenüber einem konventionellen Öl auf mehr als drei Prozent. Auch der ADAC und die dena (Deutsche Energie-Agentur) bescheinigen synthetischen Motorenölen ein Einsparpotenzial beim Kraftstoffverbrauch von bis zu fünf Prozent. Durch diese Verbrauchssenkung wird aus der vermeintlich teuren Investition für Syntheseöle schnell eine Möglichkeit, die Betriebskosten sogar zu senken. „Abhängig vom Modell amortisieren sich die Mehrkosten schon ab einer Laufleistung von 9.000 Kilometern“, sagt Clasen.
Die Modellrechnung gilt für einen durchschnittlichen Autofahrer, der neben Kurzstrecken auch längere Fahrten mit höheren Geschwindigkeiten unternimmt. Besonders wichtig sind hochwertige Öle in der kritischen Startphase, denn in den ersten 90 Betriebssekunden kann der Verbrauch hochgerechnet auf 100 Liter pro 100 Kilometer explodieren, wie Tests auf den Prüfständen von Castrol beweisen.

Bei modernen Motoren schreiben Hersteller Synthese-Öle vor

Synthetische Öle sparen nicht nur mehr, als sie mehr kosten, sie schützen den Motor auch effektiv vor Verschleiß und bilden die Basis für ein langes Motorleben. Nicht zuletzt deshalb gehören Syntheseöle bei der Erstbefüllung von Neuwagen längst zum Standard. Bei Motoren der jüngsten Generation führt an den hochwertigen Schmierstoffen kein Weg vorbei, wie Clasen erklärt: „Nur Hochleistungsöle erfüllen die Vorgaben der Hersteller. Weicht man auf billige Alternativen aus, schadet das unweigerlich der empfindlichen Technik.“ Obendrein erlischt in diesem Fall die Gewährleistung oder die Garantieversicherung des Herstellers. Auch bei älteren Fahrzeugen lohnt sich der Einsatz von leistungsfähigeren Synthese-Produkten. Mit dem richtigen Schmierstoff dürfen Autofahrer auf Laufleistungen von 250.000 Kilometern und mehr hoffen.
Eine Orientierungshilfe für Autofahrer bei der Wahl des richtigen Schmierstoffs ist die Viskositätsklasse, mit der die Fließfähigkeit eines Schmierstoffs bei definierten Temperaturen angegeben wird. Die hohen Anforderungen der Viskositätsklassen 0W oder 5W lassen sich mit mineralölbasischen Schmierstoffen nicht erfüllen, somit sind in diesen Klassen ausschließlich synthetische oder teilsynthetische Produkte vertreten. Welcher Schmierstoff im Einzelfall am besten geeignet ist, findet sich im Bordbuch des Fahrzeuges und variiert von Hersteller zu Hersteller.

Motorenöl als Starthilfe – ein zusätzliches Extra für Herbst und Winter

Synthetische Motorenöle bleiben auch bei niedrigen Temperaturen dünnflüssig und entlasten beim Kaltstart die Batterie. Der Strombedarf des Anlassers beim Kaltstart reduziert sich um ein Viertel, weil sich der Motor viel leichter in Bewegung setzen lässt. Im Herbst oder im Winter macht das nicht selten den Unterschied zwischen einem problemlosen Start und dem Anruf beim Pannendienst aus.

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