Stop-and-Go-Verkehr: Mehrere tausend Zündvorgänge pro Jahr setzen der Autotechnik zu

• Hohe Verkehrsdichte und Start-Stopp-Technik verlangen Hochleistungs-Motorenöle
• Hersteller-Freigabe und Viskositätsklasse sind wichtige Qualitätsmerkmale
• Kondenswasser und Kraftstoff-Eintrag können Öl vorzeitig altern lassen
Hamburg, 22. Oktober 2014. Belastungstest für Nerven und Technik: Stop-and-go-Verkehr in Städten oder stockender Verkehr auf viel befahrenen Transitstrecken setzt Autofahrern ebenso zu wie der automobilen Technik. Eine Studie von Castrol belegt, dass das durchschnittliche Auto im Stadtverkehr von Berlin jährlich mehr als 16.000 Starts und Stopps erlebt. Mit mehr als 31.000 Starts und Stopps droht Istanbul bereits der Verkehrsinfarkt. „Auch abseits dieser krassen Beispiele ist eines klar: Der Stop-and-go-Verkehr in Städten und die moderne Start-Stopp-Technik stellen neue Anforderungen an die Motorentechnik und somit auch an die Schmierstoffe“, sagt Volker Clasen vom Technischen Kundendienst von Castrol.

Jede Erstzündung erzeugt enorme Druckspitzen

Um die filigrane Motorentechnik möglichst effektiv zu schützen, setzen nahezu alle Auto-Hersteller bei der Erstbefüllung und zunehmend auch im Service auf moderne Hochleistungsschmierstoffe, denn nur diese Motorenöle sind den enormen Belastungen gewachsen. Schließlich bringt der Stop-and-go-Verkehr auch mehrere Tausend Zündvorgänge pro Jahr mit sich. „Jede Erstzündung geht einher mit Druckspitzen, die entweder von einem qualitativ hochwertigen Schmierstoff abgefedert werden oder für zusätzlichen Verschleiß sorgen“, erklärt Schmierstoffspezialist Clasen.
Während Neuwagen in Kombination mit dem richtigen Motorenöl den Anforderungen selbst unter Extrembedingungen gewachsen sind, ist die Gefahr von stärkerem Verschleiß bei älteren Fahrzeugen groß, wie Clasen erklärt: „Die dort eingesetzte Technik ist nicht für den Stop-and-go-Verkehr konstruiert.“ Deshalb können sich speziell bei diesen Autos Kondenswasser und Kraftstoff im Schmierstoff anreichern, das Motorenöl altert dadurch vorzeitig und die Schmierleistung nimmt ab. Folge: der Verschleißschutz sinkt, die Reibwerte im Motor steigen und damit gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Motorschadens.

Verschleißschutz bei Kaltstart und bei extrem hohen Temperaturen

Hochwertige Schmierstoffe wie beispielsweise Castrol EDGE können die negativen Folgen des Stop-and-go-Verkehrs selbst in Kombination mit einem extremen Kurzstreckenbetrieb abfedern. Auch das Fließverhalten beim Kalt-start ist deutlich besser als bei konventionellen Motorenölen. Bei der Auswahl des passenden Schmierstoffs hilft Autofahrern die Freigabe des Herstellers für das jeweilige Fahrzeugmodell. Entscheidend ist außerdem der Viskositäts-index, der das Fließverhalten des Motorenöls sowohl bei besonders niedrigen als auch bei besonders hohen Temperaturen beschreibt. Für die Praxis geeignet ist ein Öl, das bei Temperaturschwankungen seine Viskosität möglichst wenig ändert. Dadurch wird sowohl ein einwandfreier Kaltstart (beispielsweise in der Klasse SAE 0W) als auch ein ausreichendes Tragevermögen des Schmierfilms bei hoher Temperatur gewährleistet. „Speziell beim Stop-and-go-Verkehr ist diese Qualität entscheidend, denn der Schmierstoff muss so-wohl den Kaltstart als auch besonders hohe Temperaturen verkraften können. Und das ist die Basis für ein möglichst langes Motorleben“, erklärt Clasen.

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