Langbahn-WM
Robert Barth – der Castrol Pilot ist Langbahn-Weltmeister und ADAC Motorsportler des Jahres
Die Saison 2005 ist die wichtigste in der über 20-jährigen Karriere des Langbahn-Weltmeisters Robert Barth. Der Castrol Pilot sicherte sich zwar bereits zum dritten Mal nach 2002 und 2003 den Titel. „Aber der jetzige WM-Erfolg war der schönste von allen“, erzählt der Süddeutsche, der im vergangenen Jahr nach einer schweren Nervenverletzung an der linken Hand lange pausieren musste und nur sporadisch Rennen fuhr.„Im Winter musste ich sogar noch einmal unters Messer, damit ich die Hand wieder hundertprozentig nutzen konnte. Denn nur so machte es überhaupt Sinn weiter zu fahren.“ Dass er trotz dieses Rückschlages wieder auf die Erfolgsspur zurückkehrte, macht für Barth den Reiz am diesjährigen WM-Titel aus. „Man sagt oft, dass der erste Titel der schönste sei, aber mir bedeutet dieser deshalb vielmehr. Außerdem war 2005 der Tielkampf viel enger als in den Jahren zuvor. Ich hatte vor dem Saisonfinale in Morizes nur zwei Punkte Vorsprung auf meinen Rivalen Gerd Riss (wie Barth ein Castrol Pilot). Dadurch war alles viel nervenaufreibender.“
Der WM-Titel war aber nur ein Erfolg des Memmingers. Er wurde auch von einer Experten-Jury zu ADAC Motorsportler des Jahres gewählt – eine Ehre, die dreimaligen Champion anfangs überraschte.
„Mir wurde erst nach und nach klar, wie bedeutend der Preis ist“, beschreibt Barth. „Doch als ich dann erfahren habe, dass berühmte Namen wie Michael Schumacher oder Heinz Harald Frentzen in den Jahren zuvor ausgezeichnet wurden, lief mir eine Gänsehaut über den Rücken. Ich bin verdammt stolz, vor allem, da ich nach Karl Meier im Jahr 1987 erst der zweite Bahnsportler überhaupt bin, der den Preis bekommen hat. Schließlich betreibe ich eine Sportart, die leider kaum Beachtung in der Öffentlichkeit findet.“
Die ADAC Jury wählte Barth aber nicht nur wegen seiner großen Erfolge zum Motorsportler des Jahres 2005, darüber hinaus gilt er als vorbildliches Aushängeschild der Langbahnsports, das sich immer durch hohe Fahrkunst und kämpferischen Einsatz, aber auch durch Fairness sowie kameradschaftlichen Umgang auszeichnet.
„Mir wurde erst nach und nach klar, wie bedeutend der Preis ist“, beschreibt Barth. „Doch als ich dann erfahren habe, dass berühmte Namen wie Michael Schumacher oder Heinz Harald Frentzen in den Jahren zuvor ausgezeichnet wurden, lief mir eine Gänsehaut über den Rücken. Ich bin verdammt stolz, vor allem, da ich nach Karl Meier im Jahr 1987 erst der zweite Bahnsportler überhaupt bin, der den Preis bekommen hat. Schließlich betreibe ich eine Sportart, die leider kaum Beachtung in der Öffentlichkeit findet.“
Die ADAC Jury wählte Barth aber nicht nur wegen seiner großen Erfolge zum Motorsportler des Jahres 2005, darüber hinaus gilt er als vorbildliches Aushängeschild der Langbahnsports, das sich immer durch hohe Fahrkunst und kämpferischen Einsatz, aber auch durch Fairness sowie kameradschaftlichen Umgang auszeichnet.
Trotz, oder gerade weil 2005 so ein Traumjahr war, denkt der mittlerweile 37 Jahre alte Barth, der von Freunden oft nur Nussknacker genannt wird, da er als Kind eine Vorliebe für die gleichnamige Schokolade hatte, mittlerweile über sein Karriereende nach. „2006 wird wohl mein letztes Jahr sein. Auch wenn es schwer fällt, aber man hört am besten auf, wenn es am schönsten ist. Ich habe im Bahnsport alles erreicht, was es zu holen gibt. Ich habe auch immer Glück mit Verletzungen gehabt, war in knapp 20 Jahren Motorsport nur zehn oder zwölf Tage im Krankenhaus. Und man wird auch nicht jünger. Daher werde ich nach der kommenden Saison den Helm an den Nagel hängen.“
Castrol hat Barths Karriere fast von Beginn an begleitet. „Wenn zwei Partner so lange zusammenarbeiten, zeugt das von tiefen Vertrauen in die Stärken des anderen“, fast Barth das besondere Verhältnis zu Castrol zusammen.
Castrol hat Barths Karriere fast von Beginn an begleitet. „Wenn zwei Partner so lange zusammenarbeiten, zeugt das von tiefen Vertrauen in die Stärken des anderen“, fast Barth das besondere Verhältnis zu Castrol zusammen.
Mit dem Bahnsport will Barth auch nach Ende der aktiven Laufbahn eng verbunden bleiben. „Der Sport hat mir so viel geben, da kann ich ihm nicht den Rücken kehren. Ich will versuchen, etwas zurückzugeben.“ Ein Augenmerk Barths soll zukünftig auf der Förderung von Talenten liegen. Bereits seit mehreren Jahren kümmert er sich um den 18-jährigen Richard Speiser, der gerade von den Junioren zu den Senioren gewechselt. „Es macht Spaß, ihm zu helfen. Wir sind gute Freunde geworden. Ich hoffe, dass er in meine Fußstapfen treten wird.“
Und noch etwas hat sich Barth für die Zukunft als Ziel gesetzt: „Ich möchte den Bahnsport populärer machen. Er ist leider immer noch eine Randsportart. Dabei bietet er jedoch faszinierende Rennen. Die engen Kurvenkämpfe mit spektakulär driftenden Maschinen und Körperkontakt zwischen den Fahrern bei Geschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern sind eine tolle Show, die mehr Zuschauer verdient hätte.“
Und noch etwas hat sich Barth für die Zukunft als Ziel gesetzt: „Ich möchte den Bahnsport populärer machen. Er ist leider immer noch eine Randsportart. Dabei bietet er jedoch faszinierende Rennen. Die engen Kurvenkämpfe mit spektakulär driftenden Maschinen und Körperkontakt zwischen den Fahrern bei Geschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern sind eine tolle Show, die mehr Zuschauer verdient hätte.“