Die unbekannte Nummer 6 schreit nach dem richtigen Gespür
Bei der Castrol Judenburg-Pölstal-Rallye bereitet eine komplett neue Sonderprüfung den Piloten Kopfzerbrechen
Wenn am Freitag, dem 4. Juni, der Startschuss zur Castrol Judenburg-Pölstal-Rallye 2010 fällt, gilt die Aufmerksamkeit der vorwiegend steirischen Fans wohl ihrem Lokalmatador. Für den in Liezen beheimateten Andreas Aigner liegt die Rallye im Raum Zeltweg praktisch vor der Haustür. Was allerdings trotzdem keinen Heimvorteil bedeutet, denn Aigner, der sich vor der heurigen Saison zur Österreichischen Rallye-Meisterschaft höchst erfolgreich im internationalen PWRC-Sektor herumgetrieben hat, meint selber: „Ein Nachteil bei meiner Jagd auf Raimund Baumschlager und also den Sieg bei der Castrol-Rallye ist sicher, dass ich die Sonderprüfungen rund um Judenburg überhaupt nicht kenne.“ Zumindest in einem Fall trifft dieser Zustand freilich auf alle Piloten zu.
Die SP 6, das ist die Morgenprüfung am Samstag, in Frojach-Katsch, ist nämlich komplett neu. Selbst für die Dauerbrenner bei der Castrol-Rallye. Und diese Nummer 6 beeindruckte den zweifachen Saisonsieger Raimund Baumschlager schon bei der ersten Besichtigung. „Eine technisch sehr schwierige Aufgabe, aber genau so soll es ja sein“, zollt der achtfache Staatsmeister den Organisatoren Lob und fürchtet gleichzeitig die vielen hervorstehenden Querstreben zahlreicher kleinen Brücken am Anfang der 7,18 Kilometer langen Übung. „Da ist ein Reifenschaden leicht möglich, ist also das nötige Gespür zwischen Tempo und Vorsicht gefragt. Leicht wird das für keinen.“ Besonders heuer nicht, wo ja schon die ersten beiden Meisterschaftsläufe gezeigt haben, dass die Sieganwärter zeitenmäßig so knapp aneinander kleben, wie schon lange nicht.
Die SP 6, das ist die Morgenprüfung am Samstag, in Frojach-Katsch, ist nämlich komplett neu. Selbst für die Dauerbrenner bei der Castrol-Rallye. Und diese Nummer 6 beeindruckte den zweifachen Saisonsieger Raimund Baumschlager schon bei der ersten Besichtigung. „Eine technisch sehr schwierige Aufgabe, aber genau so soll es ja sein“, zollt der achtfache Staatsmeister den Organisatoren Lob und fürchtet gleichzeitig die vielen hervorstehenden Querstreben zahlreicher kleinen Brücken am Anfang der 7,18 Kilometer langen Übung. „Da ist ein Reifenschaden leicht möglich, ist also das nötige Gespür zwischen Tempo und Vorsicht gefragt. Leicht wird das für keinen.“ Besonders heuer nicht, wo ja schon die ersten beiden Meisterschaftsläufe gezeigt haben, dass die Sieganwärter zeitenmäßig so knapp aneinander kleben, wie schon lange nicht.
Komplettes Neuland ist die Castrol-Rallye für jenen Piloten der die weiteste Anreise zu bewältigen hatte: Der Brasilianer Daniel Oliveira, normalerweise in der IRC-Serie für Stohl Racing unterwegs verzichtete auf den Start in Sardinien und fährt auf einem Mitsubishi Evo IX mit der Startnummer 45 in Judenburg: „Das ist für mich eine perfekte Vorbereitung auf die Ypern-Rallye in Belgien, wo ebenfalls auf Asphalt gefahren wird.“
Der Zeitplan: Die Castrol Judenburg-Pölstal-Rallye startet am kommenden Freitag mit fünf Sonderprüfungen um 15 Uhr am Hauptplatz in Judenburg. Das Highlight der Rallye – der 4,54 Kilometer lange Rundkurs durch die Stadt Judenburg, auf den sich an die 10.000 Zuschauer freuen - soll laut Plan um 20.30 beginnen und ist gleichzeitig der Abschluss des ersten Tages. Am Samstag, dem 5. Juni, stehen acht Sonderprüfungen auf dem Programm mit Start um 9.19 Uhr in Frojach-Katsch und dem Zieleinlauf um 17 Uhr wieder am Judenburger Hauptplatz.
Bestätigungshinweis
Quelle: Sportpressedienst - Andreas Walk, Armin Holenia, Martin Meyer, Patrick Schützl
Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
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