24.- 25. April 2010: OSK Superstock 600 Cup - Pannoniaring (H)
Schon beim Qualifying zum OSK Superstock600 Cup stellte die Vollgas-Truppe um Teamchef Peter Lietz ihre Schlagkraft unter Beweis. Klaus Grammer, Mehrfach-Staatsmeister aus Oberösterreich, holte sich auf seiner seriennahen Kawasaki ZX6R wieder einmal in eindrucksvoller Art und Weise die Pole-Postion fürs Rennen. Er umrundete das 4,740 km lange Asphaltband in sagenhaften 1:58,414. Teamkollege Jarno Zemsauer trieb seine Yamaha R6 in 1:58,870 um den Kurs. Oldboy Reinhold Gutzelnig, ebenfalls auf einer Yamaha unterwegs, zeigte sich angriffslustig wie eh und war mit 1:59,166 Drittschnellster. Yamaha-Neuling Thomas Auer (Ferschnitz) tüftelte zu Beginn der Pannonien-Session noch am optimalen Setup und fuhr letztendlich mit dem Serien(!!)-Federbein 1:59,199! Somit machte er eine reine erste Startreihe für das Lietz Sport Racing Team perfekt!
Thomas Lukaseder hatte sich in Reihe 2 etabliert (1:59,782), als ihm im letzten Streckenabschnitt das Vorderrad an seiner R6 plötzlich wegrutschte. Die harte Landung im Kies überstand „Lucky“ gottlob verletzungsfrei. Die Beschädigungen an der Yamaha waren allerdings zu heftig, sodass der Kremser frühzeitig die Heimreise antreten musste.
In Startreihe 3 war Gottfried Fleiss (2:00,979) zwar noch um einiges schneller als Mario Adami (2:01,531), was den letztjährigen Ducati-Challenge-Sieger/Klasse Supersport allerdings überhaupt nicht wurmte. Er kam mit der Yamaha sofort gut in Fahrt und verbesserte damit seine Pannonia-Bestmarke.
Beim Rennen hatte Zemsauer den besten Start, aber die Mitstreiter ließen sich kaum abschütteln. Es entbrannte sofort ein unbarmherziger Kampf um die Spitze. Für Gerhard Roth (Euratsfeld) war bereits in Kurve 3 – ein ultraschneller Linksknick – vorzeitig Schluss! Ein Konkurrent kreuzte seine Linie! Beim Versuch, durch einen Griff zur Bremse einen brutalen Crash zu vermeiden, flog er mit dreifachem Überschlag ins Kiesbett. Gerhard körperlich wohlauf aber mental total wütend und zerknirscht durfte nur mehr ein Schrottpaket mit nach Hause nehmen.
Einige Runden später konnte Thomas Auer nur knapp einen fatalen Highsider vermeiden, verlor aber dadurch den Kontakt zur Spitze. Vorne stachelte sich das Dreierpaket mit Zemsauer, Grammer und dem Steirer Manfred Koch zu ständigen Höchstleistungen an, die in sagenhaften 1:57,538 von Koch gipfelten. Gegen Ende der 12 Runden-Distanz fand Grammer schließlich die Lücke, um an Zemsauer vorbeizustechen und mit einen Vorsprung von 0,057 Sekunden einen Doppelerfolg für das neu formierte Lietz Sport Racing Team anzuführen. Koch auf Rang 3 fehlten ebenfalls nur 0,520 Sekunden zum Sieg. Gutzelnig, Auer und Fleiss auf den Rängen 5 bis 7 unterstrichen die Dominanz der Lietz-Truppe.
Einige Runden später konnte Thomas Auer nur knapp einen fatalen Highsider vermeiden, verlor aber dadurch den Kontakt zur Spitze. Vorne stachelte sich das Dreierpaket mit Zemsauer, Grammer und dem Steirer Manfred Koch zu ständigen Höchstleistungen an, die in sagenhaften 1:57,538 von Koch gipfelten. Gegen Ende der 12 Runden-Distanz fand Grammer schließlich die Lücke, um an Zemsauer vorbeizustechen und mit einen Vorsprung von 0,057 Sekunden einen Doppelerfolg für das neu formierte Lietz Sport Racing Team anzuführen. Koch auf Rang 3 fehlten ebenfalls nur 0,520 Sekunden zum Sieg. Gutzelnig, Auer und Fleiss auf den Rängen 5 bis 7 unterstrichen die Dominanz der Lietz-Truppe.
Bestätigungshinweis
Quelle: Lietz Sport Racing Team
Irrtümer und Änderungen vorbehalten.
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