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Baumschlager steht nach seinem Sieg bei der BP Ultimate Rallye vor seinem 7. Titelgewinn

Vier Punkte fehlen dem Remus-Piloten noch, um mit dem sechsten Titelgewinn in Serie auch einen neuen österreichischen Rekord aufzustellen.
Mit vier Siegen und einem dritten Platz bei der Castrol Rallye hatte Baumschlager mit Kopilot Klaus Wicha 2004 bereits im Juni in Rekordzeit den Titel geholt. Mit vier Sie-gen und einem zweiten Platz sind Baumschlager und Beifahrer Thomas Zeltner noch nicht im Ziel, rechnerisch kann Franz Wittmann mit zwei Siegen noch Meister werden, wenn Baumschlager in Admont und bei der Wald4tel Rallye keine Punkte mehr macht. Was eher unwahrscheinlich ist, wenn man die Admont-Bilanz des Titelvertei-digers sieht. Seit 2003 heißt der Sieger der Arbö Rallye Steiermark Baumschlager.
Baumschlager steht nach seinem Sieg bei der BP Ultimate Rallye vor seinem 7. Titelgewinn
2005 fixierte er mit Zeltner mit Bestzeiten auf allen 14 Sonderprüfungen den Titel, ein Jahr später mit Bernhard Ettel, mit 12 Bestzeiten. „Bestzeiten stehen nicht im Vordergrund, ich nehme mir vor wie bei der letzten Rallye wieder g`scheit zu fahren und den Titel sicher heim zu bringen“, sagte der Remus-Pilot. Einen Rekord-Titel. Niemand vor Baumschlager hatte es in der Geschichte des öster-reichischen Rallyesports geschafft, sechs Titel in Serie zu holen.

Dabei hatte Baumschlager vor der Saison gar nicht damit gerechnet. „Ehrlich, ich habe nicht mehr an die Meisterschaft gedacht. Andreas Waldherr startete mit einem wesentlich moderneren Auto in die Saison, dass er so oft von Problemen gebremst würde, war nicht vorauszusehen.“ Für Baumschlager ist der Schlüssel für seinen insgesamt siebenten Titel die perfekte Teamarbeit bei BRR. „So wie bei einem Fußballspiel braucht man auch in der Rallye eine Mannschaft. Wenn der Kopilot, ein Mechaniker schlecht arbeitet, geht es nicht, es darf kein schwaches Glied in der Kette sein.“
Baumschlager will in Admont dasselbe Spiel machen wie bei der BP Ultimate Rallye. Taktisch clever fahren, vorne dabei sein. Auf eine Sekundenfighterei will er sich aber nicht einlassen. Warum er im Land der 1000 Hügel im Finale mit Wittmann dann doch zum „Grenzgänger“ geworden sei? „Da ist der Sportler, der immer gewinnen will, in mir durchgegangen“, sagte Baumschlager, der bei seinem „Heimspiel“ 2008 wieder mit dem Evo IX an den Start gehen wird.
Für Kopilot Thomas Zeltner, der in Admont ebenfalls sein viertes Finale bestreitet (ein Titelgewinn mit Georg Fischer/1986, zwei mit Baumschlager/2005 und 2007) war das Duell bei der BP Ultimate ein Riesenspaß: „Es war ein geiles Match, Rallye fahren auf sehr hohem Niveau, einfach Spaß mit Klasse“, schwärmte Zeltner, der eigentlich auch nicht mit einer erfolgreichen Titelverteidigung gerechnet hatte. „Ich habe die Fahrer der S2000-Autos auf der Rechnung gehabt und geglaubt, dass unsere Serie nach der Lavanttal Rallye abreißen würde. Aber mit Routine haben wir die Jugend in die Schranken gewiesen, noch dazu auf extremen S2000-Strecken.“ Großen Anteil habe dabei sicher der „brave“ BRR-Mitsubishi Evo IX gehabt. „Er hat nie Mucken gemacht, wir hatten eigentlich nie ein großes technisches Problem. Darum freu` ich mich schon sehr auf Admont, wir brauchen ja nur noch einen 10. Platz“, meinte „Major Tom“ schmunzelnd.
Bestätigungshinweis
Quelle: Baumschlager Rallye & Racing GmbH

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