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15. Etappe: Lac Rose Grand Prix

Gesamtlänge: 93 km, davon Wertungsprüfung: 0 km

Dakar – eine enorme Herausforderung: Volkswagen war bei der Rallye Dakar 2007 mit zehn von vierzehn möglichen Etappensiegen und acht Führungstagen das dominante Team im Feld, doch in der Gesamtwertung wurde die Werksmannschaft von Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen für ihre Leistungen nicht belohnt.
Salzwasser und Champagner – bei der Parade am Schlusstag werden die Uhren auf Null gestellt und jeder Fahrer hat die Chance, der Held des Tages zu werden. Die Trophäe, um die es bei diesem neuen Grand Prix geht, wird auf zwei symmetrisch nebeneinander angelegten Pisten mit einer Länge von 500 Metern ausgefahren. Die Autos treten in Paaren an, die Motorräder in Vierergruppen. Wer am Ende übrig bleibt, hat gewonnen. Zudem gab es diverse Show-Veranstaltungen.
Werksfahrer Mark Miller und Beifahrer Ralph Pitchford erreichten im Volkswagen Race Touareg 2 nach 8.000 Kilometern als bestes Duo der Marke Volkswagen Platz vier der Gesamtwertung. Zuvor hatte ein in unzähligen Test- und Wettbewerbs Kilometern nie aufgetretener Schaden an einem Schlepphebel im Ventiltrieb des Dieselmotors den bis dahin führenden Automobil-Hersteller aus Deutschland aller Siegchancen beraubt.
15. Etappe: Lac Rose Grand Prix

Motordefekt kostet Zeit

An allen Wettbewerbstagen und auf unterschiedlichstem Terrain hatte der von einem 285 PS starken 2,5-Liter-TDI-Turbo- dieselmotor angetriebene Race Touareg seine Stärken bewiesen: von der ersten bis zur achten Etappe führten Volkswagen Piloten die 29. Ausgabe des Wüsten-Klassikers an. In der Bilanz wird damit eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr deutlich, als fünf Führungstage und fünf Etappensiege zu Buche standen.

Auf der neunten Etappe wurden dann gleich die beiden bestplatzierten Race Touareg durch einen identischen Motordefekt aussichtslos zurückgeworfen: der bis dahin mit mehr als einer halben Stunde Vorsprung führende Giniel de Villiers, Zweiter der letztjährigen "Dakar", mit Co-Pilot Dirk von Zitzewitz und der bis zur achten Etappe zweitplatzierte Carlos Sainz mit Co-Pilot Michel Périn.

Exzellente Leistung von Sousa

In der folgenden Aufholjagd bewiesen das Werksteam und die Fahrer ungebrochenen Sportsgeist: Carlos Sainz, bei seinem zweiten "Dakar"-Start Spitzenreiter vom dritten bis zum sechsten Wettbewerbstag und bis dahin zweimaliger Etappengewinner, begeisterte mit einer Serie von drei weiteren Bestzeiten ab der zwölften Etappe. Der Spanier wurde am Ende Gesamtneunter. Giniel de Villiers, der vier Etappensiege, darunter zwei der drei "Königs-Etappen" in Mauretanien, erzielte und das Feld auf der siebten und achten Etappe anführte, verbesserte sich von Platz 13 am Ende auf die elfte Position.

Der Portugiese Carlos Sousa und sein deutscher Beifahrer Andy Schulz bewiesen, dass auch mit einem Race Touareg 2 in Kundenhand exzellente Leistungen möglich sind. Das Duo aus dem portugiesischen Lagos-Team, für dessen Einsatz die deutsche Mannschaft Phoenix Sport um Teamchef Ernst Moser verantwortlich zeichnete, gewann die erste Etappe, führte die Gesamtwertung an den ersten beiden Rallyetagen an und behauptete sich bis zur sechsten Etappe auf Rang drei.

Fahrzeugbrand stoppt Vatanen

Als sich das Duo auf dem siebten Teilstück zunächst festfuhr, aber schnell befreien konnte, verloren sich Fahrer und Beifahrer im heftigen Sandsturm unglücklich aus den Augen und bei der gegenseitigen Suche viel Zeit. Sousa/Schulz erreichten als Siebte des Gesamtklassements das Ziel am berühmten Lac Rose.

Der viermalige Rallye-Dakar-Gewinner Ari Vatanen aus Finnland, von seiner italienischen Copilotin Fabrizia Pons navigiert, fiel im vierten Werks-Race-Touareg auf der zweiten Etappe nach einem Fahrfehler bei einer Wasserdurchfahrt auf Platz 113 zurück. Am siebten Tag beendete ein Fahrzeugbrand vorzeitig ihren Einsatz.
Es wurden großartige Leistungen erbracht und es war eine spannende Rallye!
15. Etappe: Lac Rose Grand Prix Ergebnisse
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