VIELE AUTOFAHRER SIND UNSICHER BEI DER WAHL DES RICHTIGEN MOTORENÖLS: CASTROL GIBT WICHTIGE TIPPS
Freigegeben am:
21 Oktober 2010
- Hersteller-Freigabe und nicht Viskositätsklasse entscheidend
- Mischbarkeit verschiedener Schmierstoffe ein Unsicherheitsfaktor
- Motorenöle nicht unbegrenzt haltbar
Der Weg zum richtigen Motorenöls ist für viele Autofahrer mit Irrungen und Wirrungen gepflastert: Viskositätsklassen werden fälschlicherweise mit Hersteller-Freigaben gleichgesetzt, Schmierstoffe unterschiedlicher Qualitätsstufen miteinander gemischt und Motorenöle falsch gelagert. Täglich erkundigen sich verunsicherte Autofahrer beim technischen Kundendienst von Castrol nach dem richtigen Schmierstoff für ihr Fahrzeug. Über 99 Prozent der Probleme können unmittelbar gelöst werden. Und wer die Tipps des weltweit führenden Schmierstoff-Herstellers berücksichtigt, legt gleichzeitig die Basis für ein möglichst langes Motorenleben.
Hersteller-Freigabe contra Viskositätsklasse
Mehr als die Hälfte aller Anfragen an Castrol drehen sich um die Suche nach dem richtigen Schmierstoff. Dabei ist die Viskositätsklasse für die Mehrzahl der Autofahrer das alles entscheidende Kriterium. Zwar ist die Fließfähigkeit des Motorenöls, die durch die Viskositätsklasse beschrieben wird, ein wichtiger Indikator, doch nicht der einzige. Verschiedene Additive und Grundöle sind weitere Faktoren. „Ent-scheidend ist letztlich und ganz allein die Freigabe des Herstellers“, erklärt Thomas Griebel, Technischer Leiter von Castrol. Im modernen Fahrzeugbau ist das Öl längst zu einem Konstruktionselement geworden. Castrol arbeitet deshalb mit Automobilherstellern eng bei der Entwicklung neuer Motoren zusammen um ein optimal abgestimmtes Öl bereitstellen zu können. Griebel weiter: „Somit kann ein klassisches 5W-30-Öl zwar die richtige Viskositätsklasse für einen bestimmten Motor haben, muss jedoch nicht zwangsläufig alle Vorgaben des Herstellers erfüllen. Und wer das falsche Motorenöl nutzt, verliert unter Umständen seine Garantieansprüche und riskiert Motorschäden.“ Somit ist ein Blick in die Betriebsanleitung des Fahrzeugs unerlässlich. Dort sind die Freigaben festgehalten, die sich auch auf den Gebinden der entsprechenden Produkte von Castrol wiederfinden. Wie wichtig der Blick in die Betriebsanleitung ist, zeigt beispielsweise der FIAT 500. Auch wenn der Kleinwagen von einem Ottomotor angetrieben wird, ist Castrol EDGE Turbo Diesel SAE 5W-40 das passende Produkt, denn es erfüllt die Hersteller-Freigabe für dieses Aggregat. Den passenden Schmierstoff für nahezu alle Fab-rikate und Modelle finden Autofahrer im Schmierindex von Castrol unter www.castrol.com/de.Mischbarkeit von Schmierstoffen
Nur wenige Autofahrer prüfen regelmäßig den Ölstand ihres Fahrzeugs. Leuchtet dann doch die Öldruckkontrolllampe auf, stellt sich die Frage nach dem passenden Nachfüllöl. Das Mischen von Ölen unterschiedlicher Qualität ist zwar technisch möglich, verursacht jedoch einen negativen Effekt auf die Gesamtleistungsfähigkeit. Auch bei Nachfüllölen ist die Hersteller-Freigabe die alles entscheidende Größe. Trotzdem gilt: Bei einem Füllstand unter der Minimum-Markierung ist das Nachfüllen von Motorenöl mit niedrigerer Qualität als vorgeschrieben immer noch besser als die Fortsetzung der Fahrt mit deutlich zu wenig Öl. Das gilt selbst für mineralölbasische Öle als Ergänzung zu hochwertigen Vollsynthese-Leichtlaufölen.Lagerung und Haltbarkeit
Das auf der Packung aufgedruckte Datum bezeichnet den Tag der Abfüllung und gibt somit Aufschluss darüber, wie lange das Öl schon tatsächlich lagert. In der ungeöffneten Original-Verpackung sind Motorenöle bei sachgemäßer Lagerung bis zu fünf Jahre haltbar. Danach spricht hauptsächlich der technische Fortschritt gegen eine weitere Nutzung. „Parallel zur Motorenentwicklung unterliegen natürlich auch die Schmierstoffe einem ständigen Optimierungsprozess. Deshalb sollten Autofahrer nach einigen Jahren lieber auf die nächste Motorenöl-Produktgeneration zurückgreifen“, erklärt Thomas Griebel. Schmierstoffe in angebrochenen Verpackungen sollten spätestens sechs Monate nach dem Öffnen der Packung fachgerecht entsorgt werden. Grundsätzlich ist eine frostfreie Lagerung in geschlossenen Räumen bei möglichst gleichbleibender Temperatur zu empfehlen. Bei starken Temperaturschwankungen und hoher Luftfeuchtigkeit kann es durch die „Atmung“ der Gebinde zur Aufnahme von Feuchtigkeit kommen, denn die Verpackungen sind zwar „flüssigkeitsdicht“, aber nicht „gasdicht“. Zudem können bei lang anhaltender direkter Sonneneinstrahlung durch das UV-Licht Schmierstoffe in Kunststoffgebinden altern.
Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:
Karsten Jaeger
Deutsche Castrol Vertriebsgesellschaft mbH
Presse und Kommunikation
Telefon: 040 3594-5436
Telefax: 040 3594-5619
E-Mail: karsten.jaeger@castrol.com
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