Castrol reduziert CO2-Emissionen auf allen Ebenen
- Moderne Schmierstoffe senken den Verbrauch um bis zu sechs Prozent
- Technologiepartnerschaft mit Autoherstellern ermöglicht rasante Entwicklung
- Quantensprung in der Verfahrenstechnik halbiert den CO2-Ausstoß
Emissionslimit für Neuwagen durch die Europäische Union und eine CO2-abhängige Kfz-Steuer: Die weitere Reduzierung des Verbrauchs und damit des Kohlendioxid-Ausstoßes gehört für die Automobilhersteller zu den großen Herausforderungen der nächsten Jahre und wird für die Autofahrer ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium beim Fahrzeugkauf. Für die Hersteller bedeutet dies gigantische Investitionen. Um durch technische Veränderungen bei konventionellen Antrieben eine Kraftstoffersparnis von nur einem Prozent zu erzielen, sind in Forschung und Entwicklung durchschnittlich Investitionen von rund 100 Millionen Euro notwendig. Insbesondere vor diesem Hinter-grund haben sich Schmierstoffe innerhalb der letzten Jahre mehr denn je zu einem wichtigen Konstruktionselement entwickelt. Denn allein durch den Ein-satz hochwertiger Schmierstoffe lässt sich der Kraftstoffverbrauch um mehre-re Prozent senken. Castrol als Technologieführer der Branche setzt jedoch nicht nur bei der Produktentwicklung neue Maßstäbe, sondern auch in der Verfahrenstechnik.
„Erst durch die Komposition von perfekt an den Antrieb angepassten Schmierstoffen sind Kraftstoffeinsparungen von bis zu sechs Prozent im Ver-gleich zum mineralölbasischen Basisprodukt möglich“, sagt Dr.-Ing. Jörn Heitger. Und reichte vor zehn Jahren technisch noch ein Öl der Klasse 10W-40 aus, um den Anforderungen der Motorenhersteller zu genügen, sind heute synthetische Motorenöle der Klasse 0W und 5W das Maß aller Dinge. In nur einer Dekade hat sich der Anteil der Additive erheblich erhöht. Gleichzeitig hat sich die Lösungsfähigkeit der Grundöle deutlich reduziert. Als Leiter des Castrol Schmierstoffwerks in Hamburg-Neuhof hat Heitger nicht nur die Pro-dukte, sondern darüber hinaus die Verfahrenstechnik genau im Blick. Auch in diesem Bereich ist Castrol Trendsetter der Branche: „Der Umweltschutz ge-hört zu den zentralen Unternehmenszielen, deshalb leisten wir mit innovativer Produktionstechnik einen signifikanten Beitrag, was uns die Technische Uni-versität Hamburg-Harburg als unabhängiges Institut bestätigt“, so Heitger.
Neue Mischtechnik senkt CO2-Ausstoß jährlich um bis zu 7.000 Tonnen
Die Umstellung des Mischverfahrens bei modernen Schmierstoffen vom noch immer weit verbreiteten Homogenisieren der verschiedenen Komponenten in Schmierstoffen hin zum Dispergieren bedeutete für den Energiebedarf einen herausragenden Sprung in der Produktionstechnologie: Früher entstanden bei der Produktion von einem Liter Schmierstoff noch CO2-Emissionen von 56 Gramm pro Liter. Das Homogenisieren geht davon aus, dass Produkte vollständig in Lösung gehen; das Dispergieren zielt auf eine feine Verteilung der Schmierstoff-Komponenten. Mit dem neuen Verfahren wurde der Ausstoß auf 27 Gramm mehr als halbiert. Bei einer jährlichen Produktionskapazität von 240.000 Tonnen Schmierstoffen allein im Werk Hamburg-Neuhof spart Castrol somit jährlich bis zu 7.000 Tonnen Kohlendioxid ein.Die neue Verfahrenstechnik schont Ressourcen schon bei der Produktion und ermöglicht außerdem ein höheres Qualitätsniveau bei den Produkten: Durch das neue Mischverfahren weisen Motorenöle eine höhere Alterungsstabilität auf. „Verbesserungen müssen im Fahrzeug der Autofahrer ankommen. Die-sen Anspruch stellen wir sowohl bei der Produktentwicklung als auch in der Verfahrenstechnik“, bilanziert Heitger. Die Entwicklung neuer Schmierstoffe ist dabei immer stärker zur Teamarbeit über Unternehmensgrenzen hinaus geworden. Die Ingenieure von Castrol werden von den Motorenentwicklern der Fahrzeughersteller (OEM) schon sehr früh in den Prozess von Neuentwicklungen im Rahmen von globalen Kooperationen eingebunden. „Die Technologiepartnerschaften mit den OEM zahlen sich aus, denn die enge Zusammenarbeit ist die Basis für Entwick-lungssprünge – sowohl in der Motorentechnik als auch bei den Schmierstof-fen“, erklärt Michael Hansen, Geschäftsführer bei Castrol.
Zuleitung zur neuen Mischtechnik mit hochmodernen Massezählern
Zentrale Steuerung der Komponentenströme über ein neuartiges Prozessleitsystem
Zentrale Mischeinheit auf Basis einer Dispergiermaschine mit hochdrehendem Zahnkranz
Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:
Karsten Jaeger
Deutsche Castrol Vertriebsgesellschaft mbH
Presse und Kommunikation
Telefon: 040 3594-5436
Telefax: 040 3594-5619
E-Mail: karsten.jaeger@castrol.com
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